Dr. Caroline Pearce


 

Persönliche Daten


Abteilung
Forschung

Funktion im IfZ
Wissenschaftliche Projektkoordinatorin der englischsprachigen Edition „Judenverfolgung 1933-1945“

Standort
Abt. Berlin

Telefon
030/843705-22


 


Beruflicher Werdegang

  • seit April 2017 wissenschaftliche Projektkoordinatorin der englischsprachigen Edition „Judenverfolgung 1933-1945“
  • 2003-2017 Hochschuldozentin für Deutsch an der Universität Sheffield, England. Schwerpunkte der Lehrtätigkeit: deutsche Geschichte, Politik und Kultur, Übersetzen und Dolmetschen. Leiterin des Studiengangs Fremdsprachen und Dolmetschen (2009-2012). Forschung zur politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Holocaust in Deutschland seit den 1990er Jahren
  • 2005 Promotion am Institut für Deutschstudien der Universität Birmingham
  • 2002-2003 Praktikumsbeauftragte des BA-Studiengangs Internationales Management und Fremdsprachen, Universität Bath
  • 2000-2002 Stipendiatin des DAAD, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Stiftung Luftbrückendank, Berlin
  • 1999-2003 Online Redakteurin, German-British Forum (www.gbf.com), Birmingham und Berlin
  • seit 1998 freiberufliche Übersetzerin, vor allem im Bereich der deutschen Geschichte, Politik und Kultur
  • 1997-1998 Übersetzerin und Lektorin (deutsch, französisch, niederländisch), Europäisches Institut für öffentliche Verwaltung, Maastricht
  • 1996-1997 Übersetzerin und Software-Trainerin, DA Consulting, London und die Niederlande


Sonstiges

Aktuelle Forschungsschwerpunkte

Entwicklung von Mahnmälern und Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus, Gedenken an die Opfer des NS-„Euthanasie“-Morde, Auseinandersetzung mit der „doppelten Vergangenheit“ des Nationalsozialismus und des Kommunismus in Deutschland und auf EU-Ebene, Initiativen gegen Rechtsextremismus in Deutschland, Umgang mit ‚dunklen Orten‘ des Nationalsozialismus in touristischen Konzepten


Weitere Publikationen

Monographien:

  • Contemporary Germany and the Nazi Legacy. Remembrance, Politics and the Dialectic of Normality, Basingstoke 2007.

Editionen:

  • The GDR Remembered. Representations of the East German State since 1989 (mit Nick Hodgin), New York 2010.

Aufsätze:

  • „Die Auseinandersetzung mit einer „wenig bekannten“  Vergangenheit in touristischen Zielen in Deutschland: Pirna and Alt-Rehse“, Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte (2018).
  • A ‘Written Memorial’: The Document Collection ‘The Persecution and Murder of the European Jews by Nazi Germany, 1933-1945’, in: Holocaust Studies: A Journal of Culture and History (2018).
  • „Remembering the „Unwanted“ Victims: Initiatives to Memorialise the National Socialist Euthanasia Programme in Germany“, in: Holocaust Studies: A Journal of Culture and History, Sonderedition ‘Trauma and Memory’ (im Druck, 2017).
  • „Der Umgang mit der „doppelten“ Vergangenheit in deutschen Gedenkstätten seit 1990“, in: Beiträge zur Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung in Norddeutschland, Heft 16 „Gedenkstätten und Geschichtspolitik“ (2015).
  • „Visualising „Everyday“ Evil. The Representation of Nazi Perpetrators in German Memorial Sites“, in Representing Perpetrators in Holocaust Literature and Film, Hrsg. Jenni Adams und Sue Vice (Middlesex, 2012).
  • „Visualising „Everyday“ Evil. The Representation of Nazi Perpetrators in German Memorial Sites“, in: Holocaust Studies: A Journal of Culture and History, Vol. 17, Nr. 2-3 (2012).
  • „The Role of German Perpetrator Sites in Teaching and Confronting the Nazi Past“, in Memorialization in Germany from 1945, Hrsg. Bill Niven und Chloe Paver (Basingstoke, 2010).
  • „On pride and other pitfalls. Recent debates on German identity“, in Seelenarbeit an Deutschland. Martin Walser in Perspective, Hrsg. Stuart Parkes und Fritz Wefelmeyer, German Monitor (Sonderedition), Nr. 60 (Amsterdam/New York, 2004).
  • „The Politics of Cultural Remembrance: The Holocaust Monument in Berlin“, in: The International Journal of Cultural Policy (Sonderedition: French and German Cultural Policies), Vol. 9, Nr. 2 (2003).
  • „Leidkultur or Leitverantwortung? The legacy of the Third Reich in the national memory narratives of the Berlin Republic“, in Kleine Erzählungen und ihre Medien, Hrsg. Herbert Hrachovec, Wolfgang Müller-Funk und Birgit Wagner (Wien, 2003).
  • „Remembering for the future, engaging with the present: National memory management and the dialectic of normality in the Berlin Republic“, in Politics and Culture in 20th Century Germany, Hrsg. William Niven und James Jordan (New York, 2003).

 

Übersetzungen (Auswahl)

  • Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion 1941-1945. Eine Ausstellung von der Ständigen Konferenz der Leiter der NS-Gedenkorte im Berliner Raum zum 75. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 (2016)
  • Katalogtexte für die Ausstellung „Massenerschießungen. Der Holocaust zwischen Ostsee und Schwarzem Meer 1941–1944“ der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Stiftung Topographie des Terrors (2016)
  • „1939: Vernichtungskrieg in Polen“. Freiluftausstellung am Pariser Platz, Berlin (2014)
  • „Es brennt! 75 Jahre nach den Novemberpogromen“, Dokumentationszentrum des Topographie des Terrors, Berlin (2014)
  • „Alles brannte – Jüdisches Leben und seine Zerstörung in den preußischen Provinzen Hannover und Ostpreußen“, Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg (2013-2014)
  • „Zerstörte Vielfalt – Berlin 1933“. Freiluftausstellung im Rahmen des Themenjahrs „Zerstörte Vielfalt“, Pariser Platz, Berlin (2013)
  • „Kulmhof – Das unbekannte Vernichtungslager am Ner“, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum (2011-2012)
  • Die Vergangenheit für die Zukunft entdecken. Die Rolle historischer Stätten und Museen in der Holocaust- und Menschenrechtsbildung in der EU (Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, 2010)
  • Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Ort der Information (Mit einem Überblick zu Gedenkzeichen und historischen Informationen in der näheren Umgebung) (München, 2010)
  • Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden. Katalog der ständigen Ausstellung (Berlin, 2009)
  • „Die Wannsee-Konferenz und der Völkermord an den europäischen Juden“ (Ständige Ausstellung), Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee Konferenz, Berlin (Eröffnung im Januar 2006)
  • Buch der Erinnerung. Die ins Baltikum deportierten deutschen, österreichischen und tschechoslowakischen Juden, Hrsg. Wolfgang Scheffler und Diana Schulle (München, 2003)




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