Dr. Frieder Günther


 

Persönliche Daten


Abteilung
Forschung

Funktion im IfZ
Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Standort
Abt. Berlin

Telefon
030/843705-32

Geburtsdatum / Jahrgang
1971

Studium
Neuere Geschichte, Öffentliches Recht, Neuere deutsche Literatur


Frieder Günther


Beruflicher Werdegang

  • 2004 Promotion am Seminar für Zeitgeschichte der Universität Tübingen
  • 2002-2005 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart
  • 2005-2007 Bearbeiter der Edition „Theodor Heuss. Stuttgarter Ausgabe“
  • 2008 Gastwissenschaftler (Postdoc) an der University of North Carolina at Chapel Hill, Department of History
  • 2008-2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, Stuttgart
  • 2013/2014 Lecturer an der University of California, Davis
  • 2014 Gastwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)


Sonstiges

Forschungsschwerpunkte

  • Deutsche Rechts- und Verfassungsgeschichte
  • Politische Ideengeschichte Westeuropas
  • Wissenschaftsgeschichte des Öffentlichen Rechts
  • Geschichte der auswärtigen Repräsentation
  • Biographieforschung


Akademische Auszeichnungen

  • 2000-2002 Promotionsstipendiat des Cusanuswerkes
  • 2003 Druckkostenzuschuss der ZEIT-Stiftung
  • 2004 Prämierung von „Denken vom Staat her“ als eines der fünf Bücher des Jahres durch die Neue Juristische Wochenschrift
  • 2008 Feodor Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • seit 2012 Mitglied des Arbeitskreises für Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte an der Akdademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

 

 


Forschungsprojekte
Verwaltungskulturen. Das Reichsinnenministerium, das Bundesinnenministerium und das Innenministerium der DDR zwischen Kontinuität und politischer Systemabhängigkeit 1919-1975


Weitere Publikationen

Selbständige Veröffentlichungen

  • Denken vom Staat her. Die bundesdeutsche Staatsrechtslehre zwischen Dezision und Integration 1949-1970, München 2004.
  • Misslungene Aussöhnung? Der Staatsbesuch von Theodor Heuss in Großbritannien im Oktober 1958, Stuttgart 2004.
  • Heuss auf Reisen. Die auswärtige Repräsentation der Bundesrepublik durch den ersten Bundespräsidenten, Stuttgart 2006.
  • Theodor Heuss: Aufbruch im Kaiserreich. Briefe 1892-1917, hg. u. bearb. v. Frieder Günther, München 2009.
  • Theodor Heuss: Privatier und Elder Statesman. Briefe 1959-1963, hg. u. bearb. v. Frieder Günther, Berlin/Boston 2014.


Aufsätze (Auswahl)

  • Vom Staat zum pluralistischen Gemeinwesen. Die bundesdeutsche Staatsrechtslehre und die Rudolf Smend-Schule im Wandel 1949-1970, in: Arnd Bauerkämper / Konrad H. Jarausch / Marcus M. Payk (Hg.): Demokratiewunder. Transatlantische Mittler und die kulturelle Öffnung Westdeutschlands, Göttingen 2005, S. 281-304.
  • Gespiegelte Selbstdarstellung. Der Staatsbesuch von Theodor Heuss in Großbritannien im Oktober 1958, in: Johannes Paulmann (Hg.): Auswärtige Repräsentationen. Deutsche Kulturdiplomatie nach 1945, Köln 2005, S. 185-203.
  • Wer beeinflusst hier wen? Die westdeutsche Staatsrechtslehre und das Bundesverfassungsgericht während der 1950er und 1960er Jahre, in: Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers (Hg.): Das Bundesverfassungsgericht im politischen System, Wiesbaden 2006/22014, S. 129-140.
  • Ein aufhaltsamer Niedergang? Die Rechtwissenschaftliche Abteilung in der Zeit des Nationalsozialismus, in: Urban Wiesing u. a. (Hg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus, Tübingen 2010, S.177-198.
  • Ein schwacher Bundespräsident? Amtsverständnis und Amtsführung von Theodor Heuss, in: Robert Chr. van Ooyen / Martin H. W. Möllers (Hg.): Der Bundespräsident im politischen System, Wiesbaden 2011, S. 169-182.
  • Ordnen, gestalten, bewahren. Radikales Ordnungsdenken von deutschen Rechtsintellektuellen der Rechtswissenschaft 1920 bis 1960, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 59 (2011), S. 353-384.
  • „Jemand, der sich schon vor fünfzig Jahren selbst überholt hatte“. Die Nicht-Rezeption Hans Kelsens in der bundesdeutschen Staatsrechtslehre der 1950er und 1960er Jahre, in: Matthias Jestaedt (Hg.): Hans Kelsen und die deutsche Staatsrechtslehre, Tübingen 2013, S. 67-83.
  • „Eine in jede Richtung veränderte Wirklichkeit“. Gerhard Leibholz und die antiliberale Bewegung, in: Anna-Bettina Kaiser (Hg.): Der Parteienstaat. Zum Staatsverständnis von Gerhard Leibholz, Baden-Baden 2013, S. 23-42.
  • Vom "Rising Star" zum Sündenbock. Ernst Rudolf Huber und die deutsche Staatsrechtslehre, in: Ewald Grothe (Hg.): Ernst Rudolf Huber. Staat - Verfassung - Geschichte, Baden-Baden 2015, S. 101-118.
  • "Mein Bundespräsident". Theodor Heuss in der Erinnerung der Deutschen, in: Jahrbuch zur Liberalismus-Forschung 27 (2015), S. 261-283.
  • Society of the „Economic Miracle“ and the Non-European World. Material Culture of State Visits During the Presidency of Theodor Heuss, in: Jahrbuch für Europäische Geschichte/European History Yearbook 17 (2016), S. 100-127.
  • Zeitgeschichte und Recht, in: Markus Rehberg (Hg.): Der Erkenntniswert von Rechtswissenschaft für andere Disziplinen, Heidelberg 2017, S. 83-104.




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