Hannelore-Mabry-Stipendium zur Geschlechtergeschichte und der Geschichte der Frauenbewegung

Das Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) vergibt das Hannelore-Mabry-Stipendium zur Geschlechtergeschichte und der Geschichte der Frauenbewegung.

Die Ausschreibung richtet sich primär an Promovierende der Geschichte, Soziologie, Politologie, Philosophie sowie der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Auf Basis des Stipendiums können die Geförderten in München unter Auswertung des im Archiv des IfZ aufbewahrten Bestands von Hannelore Mabry und dem Bayerischen Archiv der Frauenbewegung eigenständige Forschungen zu einem Thema der Geschlechtergeschichte bzw. der Geschichte der Frauenbewegung durchführen.

Die Dauer der Förderung ist flexibel. Das Stipendium wird für mindestens sechs und maximal 36 Monate vergeben.

Die Höhe der Förderung beträgt 1.350 Euro pro Monat.

Der Förderbeginn ist voraussichtlich der 1. Juni 2022.

Zur Bewerbung sind Hochschulabsolventinnen und -absolventen unabhängig von Alter und Staatsangehörigkeit berechtigt, die sich durch hohe fachliche Leistungen und durch ein ausgeprägtes gesellschaftliches und soziales Engagement insbesondere für Frauen und Kinderrechte auszeichnen. Als Kriterien für die Vergabe gelten die Qualifikation der Bewerberinnen und Bewerber, die Bedeutung ihres Vorhabens für die wissenschaftliche Forschung sowie die Relevanz der Bezüge zur Sammlung Mabry bzw. des Bayerischen Archivs der Frauenbewegung e.V.

Während des Stipendiums besteht Residenzpflicht in München.  Eine aktive Teilnahme am wissenschaftlichen Leben des IfZ wird erwartet. Das IfZ stellt einen Arbeitsplatz mit PC und Telefon sowie Zugang zu einem Drucker/Kopierer zur Verfügung. Während Ihres Aufenthalts werden sich Ihnen vielfältige Möglichkeiten des intellektuellen Austauschs u.a. mit den Forscherinnen und Forschern des Arbeitskreises Demokratie und Geschlecht bieten.

Das Institut für Zeitgeschichte fördert Frauen und fordert sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Ziel ist es zudem, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie weiter zu verbessern. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen sind in deutscher oder englischer Sprache bis zum 31. Dezember 2021 einzureichen und müssen folgende Unterlagen enthalten:

  • Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife und des Studienabschlusses (Master oder Äquivalent)
  • Projektskizze, aus der die gewünschte Laufzeit des Stipendiums hervorgeht und begründet wird
  • Lebenslauf
  • Empfehlungsschreiben einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers

 

Anfragen und Bewerbungen sind bis zum 31. Dezember 2021 zu richten an:

Prof. Dr. Andreas Wirsching
Institut für Zeitgeschichte München–Berlin
Leonrodstr. 46 b
80636 München

bewerbung[at]ifz-muenchen.de
089/12688-173



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