20.05.2016

„Die Gegenwart der Geschichte“



Tagungstelegramm: Premiere des „Historischen Quartetts“ im Münchner Literaturhaus

Geschichte
hat Konjunktur, auch und gerade in den Auslagestapeln des Buchhandels. Doch was lohnt sich, zu lesen? Welche Neuerscheinung aus dem Bereich der Geschichte ist gewichtig genug, um sich als historisch interessierte Leserin oder Leser durch die Seiten zu kämpfen? Bei solchen Fragen sorgt künftig das „Historische Quartett“ für Abhilfe: Am Mittwoch, 18. Mai startete die neue Veranstaltungsreihe „Die Gegenwart der Geschichte – Das historische Quartett“ im Münchner Literaturhaus.

Das „Historische Quartett“ bewertet, kritisiert, empfiehlt – gerne auch kontrovers: Andreas Wirsching, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte und Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Martin Schulze Wessel, Osteuropa-Experte an der LMU München und Vorsitzender des Historikerverbands, Ute Daniel. Professorin an der TU Braunschweig und Spezialistin für Kulturgeschichte sowie Jürgen Kaube, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellten aktuelle Lektüre über das 19. und 20. Jahrhundert bis in die heutige Gegenwart vor.

Für die Auftaktveranstaltung im vollbesetzten Saal des Literaturhauses

hatten sie sich ebenso gewichtige wie voluminöse Neuerscheinungen vorgenommen: In 90 kurzweiligen Minuten diskutierte das Quartett die Bücher „Anti-Judaismus: Eine andere Geschichte des westlichen Denkens" von David Nirenberg, „Metternich. Stratege und Visionär" von Wolfram Siemann, „Das visuelle Zeitalter" von Gerhard Paul sowie „Die smarte Diktatur" von Harald Welzer.


Nach diesem gelungenen Auftakt wird die Kooperationsveranstaltung von Institut für Zeitgeschichte München-Berlin, LMU, Collegium Carolinum und der Stiftung Literaturhaus noch in diesem Jahr eine Fortsetzung finden. Wer die Premiere verpasst hat, kann die Aufzeichnung verfolgen:


Ausstrahlung am Samstag, 25. Juni 2016 in der Sendung „Denkzeit

 

 

 




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