18.10.2016

Gender in der Wissenschaft



Tagungstelegramm: Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Gleichstellung

Knapp über 30 Prozent aller an deutschen Universitäten lehrenden Professorinnen und Professoren sind weiblich, in der Geschichtswissenschaft lag der Frauenanteil 2012 bei 27 Prozent. Die Zahlen belegen die immer noch ungleiche Teilhabe von Frauen in den Beschäftigungs- und Hierarchiestufen in der deutschen Geschichtswissenschaft.

Das Thema „Gender in der Wissenschaft“ stand so auch im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion im Institut für Zeitgeschichte, mit der die Gleichstellungsbeauftragte Sylvia Necker und deren Stellvertreterin Annemone Christians ihre neue Veranstaltungsreihe "Das ham' wir gleich!" einläuteten. Wie hat sich die Genderforschung, die in den letzten Jahrzehnten mit einer Feminisierung der Geschichtswissenschaft einherging entwickelt, wie steht es um die Chancen von Gleichstellungspolitik heute? Auf dem Podium saßen Paula-Irene Villa (Lehrstuhl für Soziologie und Gender Studies, LMU München) und Kärin Nickelsen (Lehrstuhl für Wissenschaftsgeschichte am Historischen Seminar der LMU München) und diskutierten zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Gleichstellung. Moderiert wurde der Abend von Sylvia Necker.




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