21.05.2017

Die Gegenwart der Geschichte



Tagungstelegramm: Das Historische Quartett

 

Geschichte hat Konjunktur, auch und gerade in den Auslagestapeln des Buchhandels. Doch was lohnt sich, zu lesen? Welche Neuerscheinung aus dem Bereich der Geschichte ist gewichtig genug, um sich als historisch interessierte Leserin oder Leser durch die Seiten zu kämpfen? Gemeinsam mit dem Münchner Literaturhaus, der Ludwig-Maximilians-Universität München und dem Collegium Carolinum, hat das Institut für Zeitgeschichte die Veranstaltungsreihe "Die Gegenwart der Geschichte - Das historische Quartett" ins Leben gerufen, die am Dienstag, den 16. Mai zum dritten Mal stattfand.

 

 

Andreas Wirsching (Institut für Zeitgeschichte München - Berlin), Martin Schulze Wessel (Ludwig-Maximilians-Universität München) und Ute Daniel (TU Braunschweig) luden diesmal den Literaturkritiker Jens Bisky (Süddeutsche Zeitung) mit auf das Podium im Literaturhaus München. Fachkundig und kurzweilig diskutierte die Runde die Bücher "Die Flughöhe der Adler" von Jürgen Osterhammel (Verlag C.H.Beck), "Die russische Revolution. Vom Zarenreich zum Sowjetimperium" von Martin Aust (Verlag C.H.Beck), "'Weil ich nun mal ein Gerechtigkeitsfanatiker bin'. Der Fall des SS-Richters Konrad Morgen" von Herlinde Pauer-Studer und David Vellemann (Suhrkamp) und "Europa gegen die Juden" von Götz Aly (S. Fischer Verlag).

 

Die Veranstaltung wurde von ARD alpha für die Sendung "Denkzeit" mitgeschnitten und wird im Juli gesendet.




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