04.07.2017

Neuere Arbeiten zur Zeitgeschichte



Vom 29. Juni bis 1. Juli fand das traditionelle Doktorandenkolloquium des Instituts für Zeitgeschichte, der Universitäten Bonn und Mainz und der Pariser Sorbonne statt. Das Netzwerk für den wissenschaftlichen Nachwuchs kam in diesem Jahr in Bonn zusammen.

 

 

 

47 Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen haben sich Ende Juni in Bonn eingefunden, um sich über ihre laufenden Dissertationsprojekte auszutauschen: Die Doktorandinnen und Doktoranden des Instituts für Zeitgeschichte (Prof. Dr. Andreas Wirsching) waren mit 15 Teilnehmern besonders stark vertreten. Die restlichen Nachwuchskräfte entstammen der Lehrstühle für Neuere und Neueste Geschichte an den Universitäten Bonn (Prof. Dr. Joachim Scholtyseck) und Mainz (Prof. Dr. Andreas Rödder) sowie dem Lehrstuhl für deutsche Zeitgeschichte an der Universität Paris-Sorbonne (Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbrachten drei intensive Tage im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte: Vorgestellt und diskutiert wurden im Plenum 13 Dissertationsprojekte. Am Freitag wurde die Gruppe in drei Diskussionsrunden aufgeteilt: Der Workshop-Tag diente zum Austausch über spezifische Fragen und Herausforderungen in verschiedenen Phasen des laufenden Dissertationsprojekts. Doch auch neben dem Programm im Arbeitsraum hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, um sich in kleineren Gruppen näher kennenzulernen und ihre Themen zu besprechen.

Das Doktorandenseminar hat sich als fester Bestandteil der Nachwuchsförderung am Institut für Zeitgeschichte etabliert und findet einmal im Jahr statt. In Fortsetzung bereits erprobter Doktorandentage, die auf die frühere Augsburger Lehrtätigkeit des IfZ-Direktors zurückgehen, hat das Institut für Zeitgeschichte im Jahr 2012 ein Netzwerk aufgebaut, das die am IfZ tätigen Doktorandinnen und Doktoranden regelmäßig mit dem Wissenschaftsnachwuchs anderer Universitäten in Austausch bringt.




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