Der Holocaust in der Erinnerungskultur von Weißrussland

Vortragsreihe "Die europäische Dimension des Holocaust"

Als Teil der ehemaligen Sowjetunion war Weißrussland vom Vernichtungskrieg des nationalsozialistischen Deutschland besonders betroffen: Jeder vierte Einwohnende kam ums Leben, die jüdische Bevölkerung wurde nahezu vollständig ausgelöscht.

Bis vor kurzem spielte der Holocaust kaum eine Rolle im offiziellen Gedenken und der kollektiven Erinnerung Weißrusslands. Für die allmähliche Rückkehr des Gedächtnisses steht die Gedenklandschaft auf dem Gelände des Vernichtungsortes Malyj Trostenez bei Minsk, wo 1942 60.000 Jüdinnen und Juden sofort nach ihrer Ankunft ermordet wurden.

In dem Vortrag wird es um den Vernichtungsfeldzug der Nationalsozialisten und den Holocaust in Weißrussland, sowie die heutigen Formen der Erinnerung an die Verbrechen gehen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben, dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg, dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Augsburg, und dem Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde an der Universität Augsburg.

Vortrag mit Kristiane Janeke (Tradicia History Service, Berlin). Einführung: Andrea Löw (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin).
 

ORT
Festsaal der Synagoge
Halderstr. 6 - 8
86150 Augsburg
 

ANMELDUNG
nicht erforderlich
 

EINTRITT
5 Euro (erm. 3 Euro)
Studierende frei
 

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Fotoaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.



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