„Sicherheitspolizeiliche Befriedung“

Die Kommandeure der Sicherheitspolizei und des SD und die Widerstandsbewegungen im Reichskommissariat Ukraine

Von Beginn der deutschen Besatzung Osteuropas an gehörte es zum zentralen Kalkül der Besatzer, die Zivilbevölkerung systematisch und immer intensiver zu terrorisieren. Der Terror sollte jegliche Bestrebungen Widerstand zu leisten im Keim ersticken, da es mit dem wenigen Personal bei der schieren Größe der Gebiete kaum möglich war, die Bevölkerung effektiv zu überwachen. Christian Schmittwilken, ehemaliger Mitarbeiter des Zentrums für Holocaust-Studien am IfZ, geht in seinem Vortrag der Frage nach, welcher Praktiken und Instrumente sich Sicherheitspolizei und SD im RKU bedienten, um ihre Vorstellungen von Sicherheit und Ordnung umzusetzen, und wie sie diese an die Entwicklungen während der weniger als drei Jahre dauernden Besatzungszeit anpassten.

Das Kolloquium “The Holocaust and its Contexts” wird gemeinsam vom Lehrstuhl für Zeitgeschichte und dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München veranstaltet. Es ist ein Diskussionsforum, das Trends, Themen und Grundsatzfragen der Holocaust-Forschung aufgreift und neuere Forschungen in einem weiteren Kontext präsentiert

Vortrag von Christian Schmittwilken (Berlin), Moderation: Frank Bajohr (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin).

ORT

Historicum der LMU München
Raum K001
Amalienstr. 52
80799 München

ANMELDUNG
Wir bitten um Anmeldung bis zum 25. Oktober 2021 per E-Mail unter zfhs[at]ifz-muenchen.de. Bitte beachten Sie die geltenden Hygienebestimmungen.



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