Druckfrisch: VfZ 1/2026

Das Januarheft der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte ist erschienen

Die erste Ausgabe der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte des Jahrgangs 2026 ist erschienen, die vier Aufsätze zur deutschen und internationalen Zeitgeschichte enthält – und einen zeitlichen Bogen von der Weimarer Republik bis in unsere Tage schlägt.

Den 74. Jahrgang der Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte eröffnet Kim Wünschmann, die den Umgang mit britischen Zivilinternierten im Deutschen Reich zwischen 1939 und 1945 aus rechts- und erfahrungsgeschichtlicher Perspektive untersucht, gefolgt von Christopher Neumaier, der die Debatten um die Kameradschaftsehe als Sonde nutzt, um Konflikte um die Sozial- und Geschlechterordnung in der Weimarer Republik nachzuzeichnen. Filippo Focardi gibt einen problemorientierten Überblick über die Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit in Italien und wirft dabei ein grelles Schlaglicht auf die ausgebliebene Abrechnung mit italienischen Kriegsverbrechen. Clemens Villinger schließlich diskutiert Normalität als Begriff in der Alltags- und Täterforschung zur NS-Zeit und zeigt auf, dass alle Analysen von der frühen Täterforschung bis heute durch unreflektierten Sprachgebrauch und unzulängliche Definitionen gekennzeichnet sind. Dieser Beitrag ist bis zum Erscheinen des nächsten Hefts im Free Access zugänglich.

Abstracts zu den einzelnen Beiträgen und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der VfZ.

Zum Einstieg in das Januarheft empfehlen wir unser Videoformat „Ins Heft gezoomt“: VfZ-Chefredakteur Thomas Schlemmer hat dafür Kim Wünschmann über ihren Aufsatz „Feindstaatenangehörige zwischen Völkerrecht und Willkür. Status und Behandlung britischer Zivilpersonen im nationalsozialistischen Deutschland“ interviewt.

Alle Videos aus den Reihen „Ins Heft gezoomt“ und „In die Redaktion gezoomt“ finden Sie auf unserer Rubrik VfZ Hören und Sehen.

Für weitere aktuelle Informationen zwischen den Heften folgen Sie uns auf Bluesky.



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