Rätselhaft?

Vor 85 Jahren flog Hitlers Stellvertreter nach Schottland

Die Meldung war nicht weniger als eine Sensation: Am 10. Mai 1941 flog Rudolf Heß, der Stellvertreter des „Führers“ und einer der mächtigsten Männer des Dritten Reichs, mit einem Kampfflugzeug vom Typ Messerschmitt Bf 110 nach Schottland – mitten im Krieg. Dort wollte er mit Gegnern des Premierministers Winston Churchill Kontakt aufnehmen und über Friedensbedingungen verhandeln. Doch daraus wurde nichts. Heß geriet in Gefangenschaft, ohne etwas bewirken zu können, zumal ihn die nationalsozialistische Führung in Deutschland umgehend für „geisteskrank“ erklärte. Die Motive und Hintergründe des Flugs von Rudolf Heß gaben immer wieder zu Spekulationen Anlass. Licht ins Dunkel zu bringen, versuchte auch ein Aufsatz in den Vierteljahrsheften für Zeitgeschichte

Rainer F. Schmidt, Der Heß-Flug und das Kabinett Churchill. Hitlers Stellvertreter im Kalkül der britischen Kriegsdiplomatie Mai–Juni 1941, in: VfZ 42 (1994), S. 1–38.

 



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