Konkrete Geschichten: Die abwesenden Stimmen der Deindustrialisierung in der populären Musik (seit den 1970er-Jahren)

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (IfZ):  Dr. Paroma Ghose
Projektinhalt:

Konkrete Geschichten: Die abwesenden Stimmen der Deindustrialisierung in der populären Musik (seit den 1970er-Jahren)

Das Forschungsprojekt untersucht Deindustrialisierungsgeschichten aus globaler Perspektive und nutzt populäre Musik als zentrales Archiv. Im Mittelpunkt stehen Arbeitsmigration, Arbeitskämpfe und deren musikalische Repräsentation, wodurch vergessene Stimmen innerhalb dieser historischen Prozesse hörbar gemacht werden. Das Projekt verfolgt mehrere thematische Stränge: Es analysiert die Erfahrungen von Arbeitsmigrant:innen in Frankreich anhand französischen Raps, untersucht die Nostalgie koreanischer Bergarbeiter in Deutschland durch Lieder und beleuchtet soziale Konflikte sowie politische Anliegen in einem zunehmend multikulturellen Europa (insbesondere in Frankreich, Belgien und Deutschland), dessen industrielle Basis seit den 1970er Jahren ins Wanken geriet. Dabei greift das Projekt auf kultur-, sozial- und politikgeschichtliche Ansätze zurück, um populäre Kultur und Ausdrucksformen in einer sich wandelnden, postkolonialen Welt zu erforschen.




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