Die internationalen Verkaufsstrategien der Treuhandanstalt, dargestellt an Beispielen aus Sachsen

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (IfZ):  Keith R. Allen Ph.D.

Projektinhalt:  

Direkt nach ihrem Amtsantritt als Präsidentin der Treuhandanstalt ließ Birgit Breuel untersuchen, wie sich die Privatisierungsergebnisse der Treuhandanstalt verbessern ließen. Diese Untersuchung führte zur Einschaltung von internationalen Unternehmensberatungen und Investmentbanken sowie zur Eröffnung von Treuhandbüros im Ausland und zur Ernennung von Beauftragten der Treuhandanstalt in Europa und Übersee. Gegenstand der Untersuchung bilden die Bemühungen der Treuhandanstalt, ausländische Investoren für unterschiedliche Produktionsbereiche zu gewinnen, vor allem aus den Ländern, die während der 1990er Jahre in nennenswertem Umfang in Sachsen investierten, allen voran aus der Schweiz, Österreich, Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich und den USA. Unter welchen Bedingungen dies geschah – und ob etwa Bundesbehörden gegenüber ausländischen Bewerbern unterschiedliche Maßstäbe anlegten – ist bislang unerforscht. Ein Schwerpunkt der Untersuchung wird die Beziehung Deutschlands zur Schweiz bilden, ein Land, das als Investor in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Dabei war das Alpenland häufig auf Platz eins der monatlichen Listen von Verkäufen an ausländische Unternehmen und lag damit immer vor Ländern wie den USA, Großbritannien und häufig auch Frankreich. Bei den Beschäftigungszusagen lagen die Schweizer immerhin auf Platz zwei.

 

 



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