Arbeitskreis Demokratie und Geschlecht

Projektinhalt:

Der am IfZ angesiedelte Arbeitskreis bringt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammen, die sich aus geschlechtergeschichtlicher Perspektive für den Wandel der Demokratie interessieren – und umgekehrt: die in demokratiehistorischer Absicht nach der Bedeutung der Kategorie „Geschlecht“ fragen. Seit 2017 bündelt der Arbeitskreis ähnlich gelagerte Forschungsfragen und -interessen, um einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen. Die einigende Grundüberzeugung seiner Mitglieder lautet, dass die Kategorie „Geschlecht“ für die zeitgeschichtliche Forschung konzeptionell und heuristisch großes Erkenntnispotenzial erschließt. Eine deutliche Leerstelle besteht forschungspraktisch allerdings darin, die geschlechtergeschichtliche Dimension in die in den letzten Jahren revitalisierte Demokratiegeschichte einzubeziehen. Ein Ziel des Arbeitskreises ist es daher, Überlegungen anzustellen, in welcher Weise sich diese beiden Kategorien aufeinander beziehen lassen und auf welche Weise sich dies mittelfristig operationalisieren lässt.

Dem Arbeitskreis gehören an:

  • Dr. des. Valérie Dubslaff, Université Renne 2
  • Dr. Nadine Freund, IfZ
  • PD Dr. Bernhard Gotto, IfZ (Sprecher)
  • Prof. Dr. Isabel Heinemann, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
  • Prof. Dr. Kirsten Heinson, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg
  • Prof. Dr. Sandra Maß, Ruhr-Universität Bochum
  • Dr. Julia Paulus, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Münster
  • Prof. Dr. Till van Rahden, Université de Montréal
  • Dr. des. Nadine Recktenwald, IfZ
  • Manuela Rienks M.A., IfZ
  • Dr. Eva Schäffler, IfZ
  • Prof. Dr. Michael Schwartz, IfZ
  • PD Dr. Martina Steber, IfZ (Sprecherin)
  • Prof. Dr. Andreas Wirsching, IfZ