Zentrum der Verbrechen: Der Judenmord in Polen

Die europäische Dimension des Holocaust

Das Zentrum der nationalsozialistischen Verbrechen lag auf dem Gebiet Polens, das im September 1939 vom NS-Deutschland erobert wurde. Seit dem Einmarsch demütigten, beraubten und entrechteten die Deutschen die jüdische Bevölkerung, die mit ca. 3,3 Millionen Personen die größte in ganz Europa war. Ab 1942 erfolgten die systematischen Deportationen in die Vernichtungslager, die die Deutschen ebenfalls auf polnischem Territorium errichteten. Maren Röger gibt einen Überblick über Phasen und Orte des Judenmords in Polen, fragt nach dem Verhalten der einheimischen nichtjüdischen Bevölkerung und stellt die polnischen Debatten über den Holocaust nach 1945 vor. 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg Schwaben, dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg und dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg statt.

Vortrag mit Maren Röger (Universität Augsburg). Einführung: Gaëlle Fisher (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin).
 

ORT
Festsaal der Synagoge
Halderstr. 6 - 8
86150 Augsburg
 

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