Die neue Durchschlagskraft der „Dritten Welt“

Die Diskussion um eine Neue Weltwirtschaftsordnung im Zuge der Ölkrise von 1973/74

Der Vortrag analysiert die globalen Diskussionen, die Mitte der 1970er Jahre um die Einführung einer Neuen Weltwirtschaftsordnung geführt wurden. Anhand von ausgewählten Beispielen − UN-Sondergeneralversammlungen und Pariser Nord-Süd-Dialog − werden die verschiedenen Ziele und Strategien von „Entwicklungsländern“ und Industriestaaten vorgestellt. Dabei gelang es den „Entwicklungsländern“ gerade in der ersten Phase nach der Ölrevolution, die Ölmacht der OPEC-Staaten geschickt zu nutzen, um die Etablierung einer Neuen Weltwirtschaftsordnung auf die internationale Agenda und die Industriestaaten an den Verhandlungstisch zu bringen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Vortrag mit Jonas Kreienbaum (Universität Rostock).
 

ORT
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