Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1964

2 Bände. Bearbeitet von Wolfgang Hölscher und Daniel Kosthorst
Wissenschaftlicher Leiter: Rainer A. Blasius
CLIV, 1676 Seiten

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1964

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland

 

München 1995

ISBN: 3-486-56065-4 (bestellen)

 

 

 

Als am 28. Juli Alexej Adschubej, der Schwiegersohn des sowjetischen Ministerpräsidenten, in Bonn von Bundeskanzler Erhard empfangen wurde, glaubten viele, dass damit eine Chance für die Wiedervereinigung Deutschlands eröffnet sei. Doch die geheimnisumwitterte Unterredung verlief, wie das hier erstmals veröffentlichte Protokoll zeigt, eher unspektakulär. Wenige Wochen später zerstörte der Sturz Chruschtschows auch jene Hoffnungen, die sich an das Zustandekommen einer deutsch-sowjetischen Gipfelbegegnung geknüpft hatten. Anhand einer Fülle bislang geheimer Schriftstücke dokumentiert der vorliegende Jahrgang der „Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland“ diesen und weitere außenpolitische Themenschwerpunkte des Jahres 1964, wie etwa den Misserfolg der Bemühungen um eine Fortsetzung der europäischen Integration und das schwierige Vorantasten der „Politik der Bewegung“ gegenüber den Ostblock-Staaten. Nicht zuletzt bietet der Band spannende Einblicke in die Vorgeschichte der Nahost-Krise, die mit dem Bekanntwerden der Waffenlieferungen an Israel im Oktober 1964 anhob.

 

Diesen Band im Open Access lesen

 

 

Titelinformationen der IfZ-Bibliothek



Zurück zur vorherigen Seite


© Institut für Zeitgeschichte