Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1977

2 Bände. Bearbeitet von Amit Das Gupta, Tim Geiger, Matthias Peter, Fabian Hilfrich und Mechthild Lindemann
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
LXXXV, 1968 Seiten

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1977

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland

 

München 2008

ISBN: 978-3-486-58338-0 (bestellen)

 

 

 

1977, im „Deutschen Herbst“, wurde der RAF-Terrorismus auch außenpolitisch zur zentralen Herausforderung der Bundesrepublik: Die Entführung des Arbeitgeberpräsidenten Schleyer und der Lufthansa-Maschine „Landshut“ nach Mogadischu erforderten ein umfassendes, hier erstmals aus amtlichen Quellen dokumentiertes Krisenmanagement. Die Übernahme eines nichtständigen Sitzes im UNO-Sicherheitsrat brachte Bonn neue Aufgaben auf globaler Ebene, insbesondere bei den Konflikten im südlichen Afrika. Im transatlantischen Verhältnis führten die Kontroverse um die Neutronenbombe, das Nuklearabkommen mit Brasilien sowie die Behandlung von Menschenrechtsfragen zu Irritationen gegenüber der neuen Carter-Administration. Auf den MBFR-Verhandlungen in Wien und der KSZE-Folgekonferenz in Belgrad wurden Wege aus der drohenden Stagnation im Ost-West-Verhältnis gesucht.

 

 

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