Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1978

2 Bände. Bearbeitet von Daniela Taschler, Amit Das Gupta und Michael Mayer
Wissenschaftliche Leiterin: Ilse Dorothee Pautsch
LXXXIV, 2108 Seiten

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1978

Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland

 

München 2009

ISBN: 978-3-486-58729-6 (bestellen)

 

 

 

Die Kontroverse um die Neutronenwaffe überschattete 1978 die deutsch-amerikanischen Beziehungen. Zudem rückte die sowjetische Überlegenheit im Bereich der Mittelstreckenwaffen ins Zentrum der strategischen Diskussion. In der Ost- und Deutschlandpolitik markierten der Besuch des Generalsekretärs Breschnew sowie der Abschluss der Verkehrsverhandlungen mit der DDR wichtige Fortschritte. Demgegenüber stagnierte der multilaterale Entspannungsprozess: Weder die KSZE-Folgekonferenz von Belgrad noch die MBFR-Verhandlungen in Wien brachten den erhofften Fortschritt. Während die Konferenz von Camp David Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten weckte, verschärften sich die Unruhen im Iran. Auf dem Weltwirtschaftgipfel in Bonn verwandte die Bundesregierung ihren Einfluss auf die Stabilisierung der Währungsmärkte und die Überwindung der weltwirtschaftlichen Flaute. Unter deutscher Ratspräsidentschaft konnte das Europäische Währungssystem als Voraussetzung für den heutigen Euro-Währungsraum eingeführt und ein Durchbruch bei den Beitrittsverhandlungen mit Griechenland als Auftakt zur EG-Süderweiterung erreicht werden.

 

 

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