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Das Private im Nationalsozialismus

Herausgegeben von Johannes Hürter und Andreas Wirsching, im Auftrag des Instituts für Zeitgeschichte München - Berlin.

"Nein, in Deutschland gibt es keine Privatsache mehr!" Entsprach diese Behauptung von Robert Ley, dem Leiter der Deutschen Arbeitsfront, der sozialen Realität des "Dritten Reiches"? Stand Privatheit im NS-Staat im schroffen Gegensatz zu einer öffentlichen Ordnung, die das Private kontrollieren und gewaltsam verändern wollte? Die Ergebnisse des IfZ-Forschungsprojekts vermitteln ein neues Verständnis für die Komplexität des Privaten im Nationalsozialismus und für den analytischen Wert des Privatheitsbegriffs. Sie zeigen, dass die soziale Praxis des Aufeinandertreffens von "privat" und "öffentlich" von der Verflüssigung der Grenzen sowie einem unterschiedlich ausdifferenzierten Wechselspiel staatlicher Konzessionen und Repressionen mit persönlichen Anpassungen und Aneignungen geprägt war.

Das Private vor Gericht.

Annemone Christians

Das Private vor Gericht. Verhandlungen des Eigenen in der nationalsozialistischen Rechtspraxis

Das Private im Nationalsozialismus, Band 2

Göttingen 2020


 
Heimaturlaub.

Christian Packheiser

Heimaturlaub. Soldaten zwischen Front, Familie und NS-Regime

Das Private im Nationalsozialismus, Band 1

Göttingen 2020


 
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