Das KZ Auschwitz 1942–1945 und die Zeit der Todesmärsche 1944/45

Mit Originaltexten von Opfern, Tätern und Beobachtern dokumentiert die 16-bändige Edition „Judenverfolgung 1933–1945“ den Holocaust. Der aktuelle Band 16 nimmt das KZ Auschwitz-Birkenau in den Blick, das sich ab dem Frühjahr 1942 zu einem Zentrum des Judenmords entwickelte: 1,1 Millionen Juden aus ganz Europa wurden dorthin deportiert, die meisten direkt nach ihrer Ankunft in den Gaskammern getötet. Der riesige Lagerkomplex diente jedoch nicht ausschließlich dem Massenmord, sondern hatte während des Krieges verschiedene, vor allem wirtschaftliche Funktionen. Als sich die Front 1944 von beiden Seiten dem deutschen Herrschaftsgebiet näherte, brachte die SS die KZ-Häftlinge in strapaziösen Fußmärschen, Bahntransporten und Schiffspassagen in das Reichsinnere. Den sogenannten Todesmärschen fielen weitere 250.000 Häftlinge zum Opfer.


Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Universität Freiburg, dem Verlag De Gruyter Oldenbourg und der Stiftung Topographie des Terrors.

Mit Andrea Rudorff (Institut für Vorurteils- und Konfliktforschung e.V., Berlin) sowie Mitgliedern des Herausgebergremiums.

ORT
Stiftung Topographie des Terrors
Niederkirchnerstraße 8
10963 Berlin

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vej[at]ifz-muenchen.de

 

 

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