Der Holocaust in Jugoslawien

Die Geschichte des Holocausts in Jugoslawien konzentriert alle Besonderheiten der europäischen Dimension des Holocausts. Nachdem Deutschland und seine Verbündeten Jugoslawien angegriffen, besiegt und anschließend in diverse Besatzungsgebiete aufgeteilt hatten, hing das Schicksal der jugoslawischen Juden vor allem davon ab, wo sie lebten. Während sie aus Mazedonien und zum Teil aus dem Unabhängigen Staat Kroatien in die deutschen Vernichtungslager deportiert wurden, erschossen in Serbien Wehrmachtseinheiten die männlichen Juden vor Ort. Die meisten bosnischen Juden wurden in Lagern der kroatischen Ustascha ermordet. t.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Kulturmuseum Augsburg-Schwaben und dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg statt.

Mit Sanela Schmid (Humboldt-Universität zu Berlin / Bearbeiterin des Beitrags zu Jugoslawien im 14. Band von „Die Verfolgung und Ermordung der Europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland, 1933-1945“), Caroline Mezger (Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)

ORT
Jüdisches Kulturmuseum Augsburg-Schwaben
Festsaal der Synagoge
Halderstraße 6-8
86150 Augsburg

EINTRITT
5 Euro (ermäßigt 3 Euro)
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Fotoaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.



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