Zucht und Ordnung

Gewalt gegen Kinder in historischer Perspektive

Gewalt gegen Kinder stellt weltweit ein leider immer noch allzu verbreitetes Phänomen dar. Nach Schätzungen von UNICEF kommen jährlich allein in den wichtigsten Industrieländern etwa 3.500 Kinder unter 15 Jahren aufgrund von Miss­handlung oder Vernachlässigung zu Tode.

In der Veranstaltung werden Expertinnen und Experten die Ergebnisse eines Sammelbandes diskutieren, der den geschichtlichen Wurzeln und Erscheinungsformen von kindgerichteter Gewalt für die Zeit seit der Antike nachgeht. Wie steht es um soziale Praxis und Rechtferti­gungs­strategien, insbesondere mit Blick auf das 19. und 20. Jahrhundert? Wie sehen wissenschaftliche Deutungsmuster aus und welche Konzepte zur Eindämmung von Gewalt gegen Kinder gibt es?

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verlag Duncker & Humblot Berlin.

Buchvorstellung und Diskussion mit Yuliya von Saal, Stefan Grüner (beide Institut für Zeitgeschichte München–Berlin), Lisa Dolatschko-Ajjur (Präventionsbeauftragte des Erzbischöflichen Ordinariats München) und Markus Raasch (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz). Moderation: Johannes Hürter (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin).

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