Geschichte(n) deutscher Arbeitswelten in Zeiten von Deindustrialisierung und Globalisierung

Methodische und theoretische Herausforderungen angesichts globaler Problemlagen und nationaler Handlungsbezüge

Das wieder erwachte Forschungsinteresse an der Geschichte der Arbeit steht vor neuen Herausforderungen: Es muss globalen Problemlagen unserer Gegenwart gerecht werden und gleichzeitig methodisch auf der Höhe gesellschaftlicher Selbstbeobachtung und Sozialdatenproduktion bleiben. Zugleich ist sie ganz eng mit den nationalzentrierten Geschichtskulturen der demokratischen Industrienationen verknüpft.

Der Vortrag lotet die Perspektiven aus, die sich für eine neue Geschichte der Arbeit ergeben. Wie weit tragen die Ansätze einer neuen Globalgeschichte, welche Beobachtungsräume und Zeithorizonte braucht eine neue Geschichte der Arbeit? Wie geht sie mit den Ergebnissen der älteren Arbeiter(bewegungs)geschichte um? Welches Innovationspotenzial hat sie für eine neue Gesellschaftsgeschichte, eine kritische Unternehmensgeschichte, eine neuartige Geschichte der Regionen oder eine Umwelt- und Technikgeschichte?

Der Vortrag ist Teil der Abschlusstagung des Kollegs „Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.“

Diskussion mit Lutz Raphael (Universität Trier).
 

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