Tag der Quellen

Schülerinnen und Schüler lesen Originaldokumente aus der Zeit des Holocaust

Hunderte jüdische Kinder und Jugendliche haben während der NS-Diktatur ihre Erlebnisse in Tagebucheinträgen, Briefen und Aufsätzen festgehalten und beschreiben eindringlich ihre Erfahrungen mit Verfolgung, Ausgrenzung und Terror. Schülerinnen und Schüler von 19 Münchner Schulen geben auf der Bühne des Münchner Volkstheaters den historischen Dokumenten ihre Stimme und führen die Geschehnisse des Holocaust aus Sicht von Kindern und Jugendlichen vor Augen. Grundlage des Projekts sind Originaldokumente aus der großen Edition „Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945“, an dem auch das Institut für Zeitgeschichte beteiligt ist.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Münchner Volkstheater und Teil der „Gespräche gegen das Vergessen 2019“ des Bayerischen Rundfunks. Im Mittelpunkt steht der Mechanismus der Ausgrenzung und deren fatale Folgen, sowohl zur Zeit des „Dritten Reichs“ als auch in der Gegenwart.

Lesung. Moderation: Özlem Sarıkaya (Bayerischer Rundfunk).

ORT
Münchner Volkstheater I Große Bühne
Brienner Straße 50
80333 München

EINTRITT
Eintritt frei
Gruppen werden um Anmeldung gebeten:
TEL (089) 52 34 655

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Fotoaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.



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