Das "Visual History Archive" am IfZ

Seit 2017 verfügt das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) über einen Vollzugang zum Visual History Archive der USC Shoah Foundation, der in den Räumen der Bibliothek allen Interessierten zur Verfügung steht.


Das von Steven Spielberg angeregte Projekt dokumentiert mehr als 50.000 Interviews mit jüdischen Überlebenden des Holocaust, aber auch mit anderen während des Nationalsozialismus Verfolgten sowie mit Zeugen von NS-Verbrechen. Es handelt sich damit um die weltweit umfangreichste Interviewsammlung zum Holocaust und zum Nationalsozialismus, die derzeit nur an fünf Standorten in Deutschland zugänglich ist. Die Sammlung wurde inzwischen auch um Interviews mit Überlebenden und Zeugen anderer Genozide ergänzt, so dass das "Visual History Archive" rund 54.000 lebensgeschichtliche Interviews mit einer Gesamtdauer von etwa 114.000 Stunden, die in 62 Ländern und 41 Sprachen aufgezeichnet worden sind, umfasst. Dank einer intensiven inhaltlichen Erschließung bietet die Interviewsammlung herausragende Recherchemöglichkeiten.


Ziel der Veranstaltung ist eine allgemeine Vorstellung des Visual History Archives, eine Einführung in die Möglichkeiten der erweiterten Suche, sowie ein Überblick über die daraus für Forschung, pädagogische Vermittlung und Bildung resultierenden Nutzungsmöglichkeiten.


ORT
Institut für Zeitgeschichte
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Leonrodstraße 46b
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