Die Erschaffung des islamischen Fundamentalisten

19.09.2018 - 18:00 Ort: Berlin


Der Vortrag beschäftigt sich mit der westdeutschen Wahrnehmung der muslimischen Welt und konzentriert sich auf die Perzeptionsverschiebung zwischen der Islamischen Revolution im Iran 1979 und dem Irakkrieg von 1991. Dabei steht die mediale wie politische Rolle sogenannter Experten (z.B. Peter Scholl-Latour) bei der Implementierung eines spezifischen Bildes über Muslime als Fundamentalisten im Fokus. Grundlegende These des Vortrags ist, dass die Terroranschläge von 9/11 weniger eine Zäsur setzten, sondern vielmehr Islambilder verstärkten, die bereits in den vorangegangenen Jahrzehnten entstanden waren.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung statt.

Mit Alex Konrad (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam).

 

ORT
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