Krise der Parteiendemokratie – Krise der Repräsentation?

Zeithistorische Schlaglichter auf eine (nicht nur) aktuelle Debatte

Angesichts des Aufstiegs populistischer Bewegungen, der Wahlerfolge rechter Parteien und der abnehmenden Bindekraft klassischer Volksparteien ist seit geraumer Zeit von einer „Krise der Parteiendemokratie“ oder gar einer „Krise der Repräsentation“ die Rede. Mehr noch als die wissenschaftliche Analyse prägen solche Debatten und Diagnosen die Auseinandersetzungen in Politik, Gesellschaft und Medien, und das bei weitem nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Ländern Europas und darüber hinaus. Der Vortrag beleuchtet diese Themen aus einer zeithistorischen Perspektive und sucht diese historisch zu kontextualisieren. Wie neu ist das Reden von der „Krise“, und welche Befunde stecken dahinter? Anhand einiger Schlaglichter wird erläutert, wie sehr aktuelle Debatten mitunter an ältere Diskussionen anknüpfen. Darüber hinaus wird deutlich, dass gegenwärtige Krisendiagnosen mit grundlegenden Entwicklungen und Veränderungen in Politik und Gesellschaft zusammenhängen, die teilweise einige Jahrzehnte weit zurückreichen

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Graduate Center der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.

Vortrag von Silke Mende (Centre Marc Bloch).

ORT
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