Klima-Wandel?

Das Ende des Kalten Krieges und der Beginn der internationalen Klimapolitik

Die ursprünglich vor allem in wissenschaftlichen Kreisen diskutierte Problematik eines menschengemachten Klimawandels gewann am Ende des Kalten Krieges zunehmend auch auf internationaler politischer Ebene an Bedeutung. Auf zahlreichen Konferenzen debattierten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wissenschaft und internationalen Organisationen über politische Maßnahmen, um dem prognostizierten Trend einer globalen Erwärmung und den zu erwartenden Negativfolgen zu begegnen. 1988 schufen UNEP und WMO auf UN-Ebene eine wissenschaftsbasierte Politikberatungsinstanz zum Klimawandel, das „Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)“. Und bald darauf ebnete die UN-Generalversammlung durch ihren Beschluss, Verhandlungen für eine Klimarahmenkonvention aufzunehmen, den Weg zur Erarbeitung einer international koordinierten Klimaschutzstrategie. Pascal Pawlitta analysiert in seinem Beitrag die Möglichkeiten und Grenzen der 1991 einsetzenden multilateralen Verhandlungen, die in der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung von Rio 1992 ihren Höhepunkt fanden.

Vortrag mit Pascal Pawlitta (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin).

Der Vortrag ist Teil der Ringvorlesung „Das Ende des Kalten Krieges“ im Wintersemester 2019/2020.
Weitere Informationen und alle Termine finden Sie im Programm

ORT
Humboldt-Universität zu Berlin
Hörsaal 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin

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