„Meine Familie hatte es gut in Auschwitz"

Obersalzberger Gespräch: SS-Männer in Auschwitz-Birkenau

Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau steht für die Schrecken des Nationalsozialismus. Doch Ausschwitz war nicht nur ein Ort des Grauens. SS-Wachmänner und die Lagerleitung verbrachten dort nach Dienstschluss gesellige Stunden, machten Ausflüge und genossen ihr Privatleben. Auf diese Idylle in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Lagerzäunen blickt Anna-Raphaela Schmitz in ihrem Vortrag und arbeitet dabei insbesondere Zusammenhänge zwischen Freizeitgestaltung, Privatleben und Vernichtungsaktionen im Lagerkomplex heraus.
Nicht nur dieses Spannungsverhältnis von Privatleben und Verbrechen verbindet Auschwitz und den Obersalzberg: In der Bergidylle traf Adolf Hitler Entscheidungen, die die Deportation und Ermordung hunderttausender Menschen in Auschwitz zur Folge hatten. Ein Ausblick auf die neue Dauerausstellung wird deshalb in den Vortrag einführen.

Vortrag von Anna-Raphaela Schmitz (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin)

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