Die SS in der Bundesrepublik

Nach Kriegsende lebten mehr als eine halbe Million ehemalige SS-Angehörige in Westdeutschland. Obwohl die SS für die schwersten NS-Verbrechen verantwortlich und als verbrecherische Organisation verboten war, konnten sich die meisten ihrer Mitglieder weitgehend lautlos und ohne Probleme in die bundesrepublikanische Gesellschaft integrieren. Dieser Widerspruch führte in der Öffentlichkeit immer wieder zu Skandalen um die SS-Vergangenheit einzelner Personen sowie zu Diskussionen über die Grenzen der Integration von NS-Tätern und den Umgang mit ihnen. Andreas Eichmüller untersucht in seiner Studie diese Debatten bis in die 1980er Jahre.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum München und dem Verlag De Gruyter Oldenbourg statt.

Buchpräsentation und Podiumsdiskussion mit Andreas Eichmüller (NS-Dokumentationszentrum München), Jan Erik Schulte (Gedenkstätte Hadamar) und Johannes Hürter (Institut für Zeitgeschichte München – Berlin).

ORT
NS-Dokumentationszentrum München
Auditorium
Max-Mannheimer-Platz 1
80333 München

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