Mai 1945 – Kriegsende in Berchtesgaden

Obersalzberger Gespräch

Vor 75 Jahren, im Frühjahr 1945, lieferten sich französische und amerikanische Truppen ein Wettrennen zum Obersalzberg. Während sich Hitler längst in Berlin im Bunker verschanzt hatte, suchten hochrangige Nazis vergeblich Zuflucht in den Alpen – allen voran Hermann Göring, der Zugladungen voller Kunstwerke mitbrachte. Am 25. April legte die Royal Air Force den Obersalzberg in Schutt und Asche. Als Franzosen und Amerikaner am 4. Mai eintrafen, endete der Krieg in Hitlers Wahlheimat nahezu geräuschlos: Berchtesgaden wurde kampflos übergeben. Die SS-Wachmannschaften zündeten Hitlers Berghof lieber an, anstatt um ihn zu kämpfen. Albert Feiber widmet sich in seinem Vortrag den letzten Kriegsmonaten in Berchtesgaden, in denen der Ort ins Zentrum der alliierten Kriegführung rückte.

Vortrag mit Albert Feiber (Institut für Zeitgeschichte München–Berlin).  
 

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