Der Holocaust in der Ukraine

Die europäische Dimension des Holocaust

Abgesehen vom Massaker von Babi Jar und dem Ghetto Lemberg ist der Holocaust in der Ukraine in der deutschen Wahrnehmung nahezu unbekannt. Aber ein Viertel aller Opfer des Massenmordes an den europäischen Jüdinnen und Juden stammt aus jenem Gebiet, das heute zur Ukraine gehört. Unmittelbar nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion begann der Massenmord an den Juden in der Ukraine, der vor allem zwischen August 1941 und November 1942 stattfand.

Der Vortrag zeichnet den aktuellen Kenntnisstand über den Holocaust in der Ukraine nach und fragt nach Reaktionen der Jüdinnen und Juden und nach dem Verhalten der nichtjüdischen Gesellschaft unter einer radikalen Besatzung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Augsburg-Schwaben, dem Bukowina-Institut an der Universität Augsburg und dem Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Augsburg statt.

Vortrag von Dieter Pohl (Alpen-Adria-Universität Klagenfurt / Mitglied des Herausgebergremiums der Reihe "Die Verfolgung und Ermordung der Europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland, 1933-1945").

ORT
Bukowina-Institut an der Universität Augsburg
Alter Postweg 97a
86159 Augsburg

ANMELDUNG
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eintritt 5 Euro / Studierende frei

 

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