Demokratie in Bayern nach dem Nationalsozialismus

Politik, Personal, Prägungen 1945–1975: Eine Bilanz

Neun Jahre lang hat ein IfZ-Forschungsteam die Auswirkungen von NS-Belastungen auf Spitzenbehörden der bayerischen Staatsregierungen in der Nachkriegszeit untersucht. Acht Monografien spannen den Bogen von der Staatskanzlei, dem Kultusministerium und dem öffentlichen Gesundheitsdienst bis hin zu Justiz, Finanzverwaltung und Verfassungsschutz. Wie hat sich unser Blick auf den demokratischen Neubeginn, auf die Prägekraft des demokratischen Erbe Weimars und die Folgen der NS-Diktatur, aber auch auf die monarchische Staatstradition des Freistaats verändert?

Unser Podium zieht eine Bilanz des Forschungsprojekts und legt die föderale Seite einer ebenso lebendigen wie widerspruchsvollen Demokratie offen, die sich von der NS-Vergangenheit distanzierte und zugleich Teile davon absorbierte.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Verlag De Gruyter Brill.

Podiumsdiskussion mit Bernhard Gotto (Institut für Zeitgeschichte), Felix Lieb (Institut für Zeitgeschichte) und Elisabeth Perzl (München). Moderation: Bernhard Löffler (Universität Regensburg).

ORT
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46 b
80636 München

ANMELDUNG
Online über unser Anmeldeformular.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.



© Institut für Zeitgeschichte
Content