Die erste Deportation von Jüdinnen und Juden nach Kaunas vor 85 Jahren am 20. November 1941

Gedenkveranstaltung mit Charlotte Knobloch und Ernst Grube

Am 20. November 1941 deportierte die Geheime Staatspolizei knapp 1.000 Jüdinnen und Juden von München nach Kaunas in das von der Wehrmacht besetzte Litauen. Nur wenige Tage nach ihrer Ankunft wurden dort die Frauen, Männer und Kinder am 25. November von Einsatzgruppen der SS und örtlichen Hilfstruppen erschossen. Anlässlich des 85. Jahrestages dieser ersten Deportation aus München zeigen wir die Bilder des Transportes, blicken gemeinsam mit der Zeitzeugin Charlotte Knobloch und dem Zeitzeugen Ernst Grube zurück auf die Ereignisse, und fragen, was dieser Tag für die jüdische Gemeinschaft in München bedeutete und welche Relevanz er heute für unsere Gesellschaft hat.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit #LastSeen, Public History München im Kulturreferat der Landeshauptstadt und dem NS-Dokumentationszentrum München.

Gedenkveranstaltung mit Charlotte Knobloch (Holocaustüberlebende), Ernst Grube (Holocaustüberlebender), Alina Bothe (#LastSeen, Freie Universität Berlin), Andrea Löw (Institut für Zeitgeschichte), Sabine Schalm und Maximilian Strnad (beide Public History München). Begrüßung: Paul-Moritz Rabe (NS-Dokumentationszentrum München). Grußwort: Dominik Krause (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München).

ORT
NS-Dokumentationszentrum München
Max-Mannheimer-Platz 1
80333 München

ANMELDUNG
Keine Anmeldung erforderlich.

Wir möchten Sie darüber informieren, dass auf unseren Veranstaltungen Bild- und Tonaufnahmen gemacht werden, die wir für unsere Öffentlichkeitsarbeit verwenden. Sollten Sie nicht fotografiert werden wollen, sprechen Sie uns gerne an.



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