Die West-Berliner SPD im Visier des Ministeriums für Staatssicherheit

Anwerbung, Strategien und Ziele 1950 – 1972

Die SPD, seit ihrer Wiedergründung 1945 über Jahrzehnte an der Spitze des West-Berliner Senats, wurde von der SED-Führung als ideologische Konkurrenz und Gegnerin betrachtet. Mit der Bildung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) verschärften sich die geheimdienstlichen Maßnahmen gegen die SPD, insbesondere gegen die Sozialdemokraten in West-Berlin. Der Vortrag behandelt, wie und mit welchen Absichten das MfS von seiner Gründung 1950 bis zum Inkrafttreten des Vier-Mächte-Abkommens über Berlin 1972 im Umkreis der West-Berliner Sozialdemokraten geheimdienstlich aktiv war.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Vortrag von Aylin Herker (Freie Universität Berlin).

ORT
Livestream mit Zuschauer-Chat auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

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Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



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