Sicher sind wir nicht geblieben
Jüdischsein in Deutschland
Die Dokumentation Obersalzberg lädt im Rahmen des Pride Festival Salzburg gemeinsam mit der HOSI Salzburg zu einer Lesung und einem Gespräch mit der Autorin Laura Cazés ein. Im Mittelpunkt stehen jüdische Erfahrungen, Fragen von Zugehörigkeit und Ausgrenzung sowie der Umgang mit gesellschaftlichen Zuschreibungen.
Mit „Sicher sind wir nicht geblieben“ präsentiert Laura Cazés ein Buch, in dem jüdische Autor*innen sehr persönlich über ihr Leben in Deutschland schreiben – über gesellschaftliche Erwartungen, Schmerz, Wut, Hoffnung und Selbstbehauptung. Statt über jüdisches Leben nur im Kontext von Antisemitismus oder der Shoah zu sprechen, kommen hier Jüdinnen und Juden selbst zu Wort und zeigen die Vielfalt jüdischer Erfahrungen und Positionen. Es geht um Zugehörigkeit und Stimmen, die in gesellschaftlichen Debatten oft zu wenig gehört werden.
Besonders spannend: Das Buch erschien bereits 2022 – also vor dem 7. Oktober 2023. Im Gespräch mit Laura Cazés stellt sich daher auch die Frage, was sich seither verändert hat, welche Erfahrungen hinzugekommen sind und wie sich jüdisches Leben und gesellschaftliche Debatten heute anders darstellen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen des Pride Festival Salzburg statt. Sie ist eine Kooperation der Dokumentation Obersalzberg mit HOSI Salzburg, der Abteilung FGDD Family Gender Disability & Diversity der Paris Lodron Universität Salzburg, der Rupertus Buchhandlung und dem Literaturhaus Salzburg.
Matinee mit Lesung und Gespräch mit Laura Cazés.
ORT
HOSI Salzburg
Paris-Lodron-Straße 15
5020 Salzburg
ANMELDUNG
anmeldung[at]obersalzberg.de
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