Sie waren nie „blind“

Bundesbehörden und der Rechtsradikalismus 1968-1994

Ausgehend von Fallbeispielen untersucht der Vortrag, wie Bundesbehörden mit dem Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik umgingen. Er setzt ein mit der Auseinandersetzung mit der NPD Ende der 1960er Jahre und endet mit der Verabschiedung des Verbrechensbekämpfungsgesetzes (1994) als Reaktion auf den „Vereinigungsrassismus“. Welche gesellschaftspolitischen Entwicklungen bestimmten die Wahrnehmung der radikalen Rechten durch die Bundesministerien des Innern, der Justiz und des Bundeskanzleramts? Und welche Rolle spielte dabei die NS-Vergangenheit?

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung.

Vortrag von Christoph Renner (Universität Jena).

ORT
Forum Willy Brandt Berlin
Behrenstr. 15
10117 Berlin

Zusätzlich zur Präsenzveranstaltung wird es einen Livestream mit Zuschauer-Chat auf dem YouTube-Kanal der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung geben.

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