Spione, die aus der Kälte kamen: James Bond und seine deutsch-deutschen Kollegen im "Spy Craze"

Ringvorlesung: Bewegende Bilder. Filme und Kalter Krieg

Der Kalte Krieg war auch ein Krieg der Kulturen und Medien. Die Beiträge der Ringvorlesung gehen anhand zeitgenössischer und aktueller Filme den Fragen nach, wie sich die Konjunkturen der Systemkonfrontation im Medium Film widerspiegelten und welche Stereotype, Figuren sowie Narrative sich bis heute erhalten oder gewandelt haben.

Die Figur des James Bond ist eine der bekanntesten und langlebigsten Verkörperungen des Kalten Krieges. Weniger bekannt ist, dass der 'Spy Craze' - das popkulturelle Agentenfieber in Kino und Konsumwelt - auch in Ost- und West-Deutschland filmische Fiktionen hervorgebracht hat. Auch in der Bundesrepublik und der DDR spionierten Film-Agenten auf den Kinoleinwänden. Diese Fiktionen waren von zeithistorischen Ereignissen geprägt, entfalteten aber auch - gewissermaßen umgekehrt - ihre Wirkung in der Zeitgeschichte. Der Vortrag widmet sich am Beispiel des populären Agentenfilmes diesem Spannungsfeld zwischen Fakten und Fiktionen.

Mit Bodo Mrozek (Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Berliner Kolleg Kalter Krieg am IfZ).

Die Ringvorlesung ist eine Kooperation des Berliner Kollegs Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin mit der Humboldt-Universität zu Berlin.

ORT
Humboldt-Universität zu Berlin
Hauptgebäude, Hörsaal 1072
Unter den Linden 6
10117 Berlin

ANMELDUNG
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Bitte beachten Sie die aktuell geltenden Hygieneregeln.

 

Wir weisen darauf hin, dass im Rahmen dieser Veranstaltung Foto- und Tonaufnahmen für öffentliche und nicht-öffentliche Zwecke gemacht werden können.



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