Vermögensungleichheit als demokratische Herausforderung

Welche Ursachen und Folgen hat die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich?

Die Vermögensungleichheit in den westlichen Demokratien hat in den vergangenen 40 Jahren messbar zugenommen. Während allgemeiner Wohlstand und Gesamtvermögen deutlich gestiegen sind, ist die Schere sowohl bei Einkommen als auch bei Vermögen größer geworden. Mit dieser Entwicklung korreliert das Aufkommen populistischer Parteien, die mit dem Anspruch auftreten, sich der Interessen benachteiligter Einkommens- und Vermögensgruppen anzunehmen – gegebenenfalls auch durch systematische Abweichungen von demokratischen Strukturen. Auch in weitere zeithistorische Debatten – etwa um Neoliberalismus, Finanzmarktkapitalismus oder soziale Sicherungssysteme – spielt das Thema der Vermögensungleichheit hinein. Die Veranstaltung beleuchtet die empirischen Grundlagen dieser Entwicklung und diskutiert ihre Herausforderungen für demokratische Gesellschaften.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Institut für Bank- und Finanzgeschichte e.V. Frankfurt a.M. (IBF) und dem Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE.

Vortrag und Podiumsdiskussion mit Charlotte Bartels (Universität Leipzig), Carsten Burhop (Universität Bonn), Florian Heider (Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung SAFE/Goethe-Universität Frankfurt) und Fabian Pfeffer (Ludwig-Maximilians-Universität München). Moderation: Magnus Brechtken (Institut für Zeitgeschichte)

ORT
Institut für Zeitgeschichte
Leonrodstraße 46 b
80636 München

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