Vom „Judenbad“ zum „judenfreien“ Kurort

Antisemitismus in Bad Reichenhall 1870–1945

Nur wenige Kurorte haben eine derart große Tradition jüdischer Kurgäste wie Bad Reichenhall. Anders als in vielen deutschen Tourismusorten waren hier Jüdinnen und Juden lange willkommen. Gleichzeitig gab es auch mehrmals antisemitische Vorfälle. Davon war sogar Sigmund Freud betroffen. Auf diese Ambivalenz zwischen der Präsenz jüdischen Lebens und Antisemitismus in Bad Reichenhall blicken wir in diesem Obersalzberger Gespräch mit Johannes Lang.

Das Obersalzberger Gespräch entstand in Kooperation mit dem ReichenhallMuseum und dem Stadtarchiv Bad Reichenhall anlässlich des Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland.

Vortrag von Johannes Lang (Stadtarchiv Bad Reichenhall).

ORT

Das Gespräch wurde aufgezeichnet und kann ab Donnerstag, 25. November, 16 Uhr, auf dem YouTube-Kanal der Dokumentation Obersalzberg angesehen werden.