Im Fokus: Die Hohenzollern und der Nationalsozialismus

Ein Forum in den „sehepunkten“ zu einer kontroversen Debatte

Die November-Ausgabe des Online-Rezensionsjournals „sehepunkte“ wird mit einem be­son­ders spannenden Forum er­­öffnet, das Johannes Hürter und Winfried Süß organisiert haben. Sie prä­­­­sentieren vier Dop­pel­besprechungen der Studien von Lothar Machtan und Stephan Ma­li­nows­ki über das Verhältnis des Hauses Hohenzollern zum Nationalsozialismus, in denen die Person des ehemaligen Kron­prinzen Wilhelm eine besondere Rolle spielt. So prominente Autorinnen und Autoren wie Ste­fa­nie Middendorf, Daniel Siemens, Karina Urbach und Andreas Wirsching hal­ten die beiden Neuerscheinungen nebeneinander und analysieren ihre Stärken und Schwä­chen.  

Darüber hinaus betreute die Re­daktion der Viertel­jahrs­hef­te für Zeit­geschichte zehn Re­zen­sio­nen von denen zwei besonders her­vorzuheben sind: Lutz Kreller setzt sich – passend zur ak­tu­el­­len Situation – mit Dóra Varghas Untersuchung „Polio Across the Iron Curtain. Hungaryʼs Cold War with an Epidemic“ auseinander, und Elisabeth Perzl bespricht Veronika Helferts Buch „Frauen, wacht auf! Eine Frauen- und Geschlechtergeschichte von Revolution und Rä­te­be­we­gung in Österreich“ nach dem Ersten Weltkrieg.



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