Migration in München in den 1970er und 1980er Jahren

Band 131 der Schriftenreihe der VfZ nimmt die Themen Stadt, Migration und Partizipation in den Blick 

Obwohl Migrantinnen und Migranten ein fester Bestandteil der westdeutschen Gesellschaft waren, galt bis in die 1990er Jahre die Devise, die Bundesrepublik sei kein Einwanderungsland. Entsprechend umstritten waren die Partizipations-chancen der Menschen, die zumeist als „Gastarbeiterinnen“ und „Gast-arbeiter“ ins Land gekommen – und geblieben waren. Am Beispiel Münchens, das bei der kommunalen Migrationspolitik eine Vorreiterrolle spielte und wo es bereits seit 1974 einen „Ausländerbeirat“ gab, zeichnet Grazia Prontera die mühsamen, nicht selten konfliktreichen Aushandlungsprozesse zwischen Stadt, Land und Bund nach. 



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