Zum Internationalen Tag der Demokratie
Vor 19 Jahren erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 15. September zum Internationalen Tag der Demokratie, und es ist notwendiger denn je, sich daran zu erinnern, dass ein demokratisch verfasstes Gemeinwesen mit dem demokratischen Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger steht und fällt. Die Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte haben sich immer wieder in zeithistorischer Perspektive mit den Potenzialen und Gefährdungen der Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland und darüber hinaus beschäftigt. Genannt seien hier drei besondere Formate aus den letzten Jahren – eines davon aus dem aktuellen Heft:
Podium Zeitgeschichte: Parlamentarische Repräsentation in der Krise? (mit Andreas Biefang, Dominik Geppert, Andreas Wirsching, Christoph Schönberger, Michael Koß, Philip Manow und Tine Stein), in: VfZ 74 (2026), S. 443–497.
Diskussion: Geschlecht und Demokratie. Deutungskämpfe um die Ordnung der Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland (mit Kirsten Heinsohn, Till van Rahden, Isabel Heinemann, Martina Steber, Julia Paulus und Bernhard Gotto), in: VfZ 69 (2021), S. 669–741.
Podium Zeitgeschichte: Rechtspopulismus in westlichen Demokratien – zeithistorische Perspektiven (mit Karin Priester, Ursula Prutsch, Ronja Kempin, André Krause und Thomas Schlemmer), in: VfZ 67 (2019), S. 439–497.