Wiedergutmachung für Sinti und Roma

Band 132 der Schriftenreihe der VfZ bietet eine Geschichte der Entschädigungspraxis

Während über die Wiedergutmachmachung für jüdische Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik in den letzten Jahrzehnten viel geforscht und geschrieben worden ist, hat sich die Geschichtswissenschaft kaum mit der Frage beschäftigt, inwieweit verfolgte Sinti und Roma in der Bundesrepublik Deutschland entschädigt wurden – und wie sie die Wiedergutmachungspraxis erfahren haben. Joey Rauschenberger, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, vermisst dieses Feld erstmals am Beispiel Baden-Württembergs und zeichnet ein differenziertes Bild der Entschädigungsverfahren, die zwar zu substanziellen Zahlungen führten, aber bei den Opfern dennoch nicht selten bittere Enttäuschung hinterließen. 

 



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