EHRI in ESFRI-Roadmap 2018 aufgenommen

Zusammen mit fünf weiteren Projekten gehört das EHRI (European Holocaust Research Infrastructure)-Projekt zu den Forschungsinfrastrukturen, die in diesem Jahr in die Roadmap des European Strategy Forums on Research Infrastructures (ESFRI) aufgenommen wurden. ESFRI würdigt damit die wissenschaftliche Exzellenz und Reife des EHRI-Projekts, an dem das Institut für Zeitgeschichte maßgeblich beteiligt ist. Gleichzeitig wird damit die strategische Bedeutung von EHRI unterstrichen und Pläne für dessen Nachhaltigkeit unterstützt. EHRI ist damit eines von sechs Projekten, das in diesem Jahr in die ESFRI-Roadmap 2018 aufgenommen wurde und das einzige Projekt aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Weiterführende Informationen zu EHRI und ESFRI finden Sie auf der (englischsprachigen) Website des EHRI-Projekts.

Insgesamt sind derzeit 24 Forschungseinrichtungen aus 15 europäischen Staaten, Israel und den USA an EHRI beteiligt. Zentrales Ziel der Forschungsinfrastruktur ist die Unterstützung der Holocaust-Forschung durch die dauerhafte Vernetzung von Forschungs- und Archivressourcen zur Geschichte des Holocausts ebenso wie die Förderung eines wissenschaftlichen Austauschs durch Fellowships, Seminar und Workshops. Mehr Informationen zur Rolle des IfZ in EHRI finden Sie auf der Website des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte.



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