Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte

Zentrum für Holocaust-Studien (Leonrodstr. 56)

Das Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München soll die deutsche und internationale Forschung zum Holocaust institutionell stärken und in Deutschland ein Kompetenz- und Kommunikationszentrum für die empirische Erschließung des Holocaust schaffen.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, hat das Institut am 1. Juli 2013 eine zweijährige Vorlaufphase gestartet, um die Infrastruktur für das Zentrum für Holocaust-Studien aufzubauen. Langfristig soll das Zentrum in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeiten.

Das Zentrum versteht sich als Forum für die internationale Holocaust-Forschung. Eine attraktive Infrastruktur für Fellows aus aller Welt soll geschaffen werden, hierfür schreibt das Zentrum Fellowships aus und hat gemeinsam mit dem US Holocaust Memorial Museum ein Joint-Fellowship-Programm eingerichtet. Darüber hinaus führt das Zentrum internationale Konferenzen und Workshops durch und bereitet  eigene Forschungsprojekte vor.

Die Arbeit im von der EU geförderten Forschungsnetzwerk EHRI (European Holocaust Research Infrastructure) wird innerhalb des Zentrums für Holocaust-Studien fortgeführt. Hier ist das Institut mit 19 Einrichtungen in ganz Europa verbunden.

 

 



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