Transformationen in der neuesten Zeitgeschichte

Die neueste, gegenwartsnahe Zeitgeschichte lässt sich als Epoche beschleunigter globaler Transformationen begreifen. Die seit den 1960er Jahren erkennbaren soziokulturellen Brüche (etwa im gesellschaftlichen Umgang mit Sexualität) gehören hierzu ebenso wie der rasante technologische Wandel, das Abflauen des wirtschaftlichen Nachkriegsbooms in der westlichen Welt Mitte der 1970er Jahre sowie die Veränderungen des internationalen Systems mit dem Ende des Kalten Krieges um 1990. Diese fundamentalen Umwälzungen haben seither vielfach für einen Gewinn an Freiheit, aber auch für einen Zuwachs an Unsicherheit und für die Entstehung neuer (Selbst-)Zwänge gesorgt. Die politik-, gesellschafts- und kulturgeschichtliche Erforschung dieser Vorgänge ist die zentrale Aufgabe des neuen IfZ-Themenfeldes, in dem sich deutsche, europäische und globale Perspektiven verbinden.

Zur Projektübersicht



© Institut für Zeitgeschichte