Visiting Fellows at the IfZ

The Institute hosts guest researchers from Germany and abroad on a regular basis. Researchers come to make use of the Institute’s renowned infrastructure and to discuss their projects. In addition to the fellowships of the Center for Holocaust Studies at the IfZ and the EHRI fellowships, a DAAD fellowship enables researchers to spend time at the IfZ with the support of the Leibniz Association. The Leibniz Institute for Contemporary History also grants a one-year research fellowship, which is based at the Historisches Kolleg in Munich. More information can be found at the Historisches Kolleg website.

 

 

Current Visiting Fellows

Dr. Olivier Baisez ist Maître de conférences en études germaniques an der Université Paris 8 Vincennes – Saint-Denis. Studium an der Ecole normale supérieure in Lyon. Lektorat an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und Teilnahme am Internationalen Parlaments-Stipendium in Berlin. Promotion 2012 an der Université de Picardie Jules-Verne und an der Ludwig-Maximilians-Universität München zur Konzeptionen der jüdischen Kolonisation in Palästina durch deutsche Zionisten bis zum Ende des Ersten Weltkriegs (intellektuelle Geschichte des Zionismus, des Kolonialismus und der politischen und wissenschaftlichen Diskurse der Zeit). 2013 Auszeichnung mit dem Prix Pierre-Grappin und dem Dissertationspreis der Université de Picardie Jules-Verne. Veröffentlichung der Monographie Architectes de Sion. La conception par les sionistes allemands de la colonisation juive en Palestine (1896-1919) (Paris: Hermann, 2015). Mitarbeit an der französischen kritischen Edition von Mein Kampf (Paris: Fayard, 2021, Hrsg. Florent Brayard und Andreas Wirsching).

Der Aufenthalt als Gastwissenschaftler am IfZ in München wurde ermöglicht durch eine DAAD-Förderung für Hochschullehrer. Er erfolgt im Rahmen eines Habilitationsprojekts zur Geschichte des Begriffs „Vernichtung“.

Kontakt: olivier.baisez[at]univ-paris8.fr


Cenk Akdoganbulut studierte Geschichte und Philosophie in Zürich und Oslo. Seit 2017 ist er Doktorand am Departement für Zeitgeschichte an der Universität Fribourg (Schweiz). Seine Dissertation beschäftigt sich mit der Entstehung der "Neuen Rechten" und der Frage der Modernisierung des Rechtsextremismus nach 1945. Dabei liegt der Fokus auf rechtsintellektuellen Protagonisten um Armin Mohler, die sich an der "Konservativen Revolution" orientierten. Die Forschungsarbeit untersucht unter anderem die ideologischen und strategischen Diskussionen in Zeitschriften und Instituten, die transnationalen Netzwerke und Ideentransfers und die Verschränkung von metapolitischen und parteipolitischen Strategien, um Kontinuitäts- und Wandlungsprozesse der "Neuen Rechten" zu erfassen.

Die Dissertation wurde durch ein Graduiertenstipendium des Deutschen Literaturarchivs in Marbach a. N. gefördert. Der Aufenthalt am IfZ wird durch das Doc.Mobility- Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds ermöglicht.

Kontakt: cenk.akdoganbulut[at]unifr.ch


Prof. Bernhard Rieger, PhD: Studium an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der Humboldt-Universität zu Berlin und der University of Oxford; Promotion am University College London; nach Professuren an der Iowa State University, der Jacobs Universität Bremen und am University College London seit 2018 Professor für europäische Geschichte an der Universität Leiden. Sein Forschungsinteresse gilt der Geschichte von Sozialpolitik und sozialer Ungleichheit, von Technik und materieller Kultur sowie der transnationalen und vergleichenden Geschichte. Bernhard Rieger hat im Kollegjahr 2020/21 das Senior Fellowship des Instituts für Zeitgeschichte München–Berlin beim Historischen Kolleg inne und arbeitet dort zum Thema "Making Society Work Again: Workfare in Transatlantic Perspective since the Sixties".

Weitere Informationen siehe unter: https://www.historischeskolleg.de/personen/professor-bernhard-rieger-phd.html

Kontakt: bernhard.rieger[at]historischeskolleg.de

Jan Tattenberg ist Doktorand am New College der Universität Oxford. Seine Dissertation skizziert die Entwicklung einer militärpolitischen Öffentlichkeit in der Bundesrepublik. Die Arbeit beschränkt sich nicht nur auf militärische Eliten oder Institutionen, sondern fragt konkret nach Netzwerken, welche diese Eliten und Institutionen mit akademischen und publizistischen Kreisen verbanden. So ergibt sich ein Bild struktureller Kontinuitäten im militärpolitischen Bereich nach 1945, welches bisher durch einen Fokus auf die Kontinuität einzelner Persönlichkeiten überlagert wurde. Ab den späten 1960er Jahren erstarkte aber auch im militärpolitischen Bereich eine Art Gegenöffentlichkeit, welche sich im Laufe des nächsten Jahrzehnts institutionell, zum Beispiel durch Institute für Friedens- oder Konfliktforschung, festigte.

Seine Arbeit wurde vom New College, Oxford und dem Arts & Humanities Research Council maßgeblich gefördert. Sein Aufenthalt am IfZ wird durch ein Stipendium des Deutschen Historischen Institutes London bzw. der Max Weber Stiftung ermöglicht.

Eine Projektbeschreibung auf Englisch befindet sich hier.

Kontakt: jan.tattenberg@history.ox.ac.uk


Prof. Dr. Aryo Makko ist Pro Futura Scientia Fellow am Swedish Collegium for Advanced Study in Uppsala sowie Professor für Geschichte am Historischen Institut der Universität Stockholm. Dort leitet er das Hans Blix Centre for the History of International Relations. Er hat Gastforscheraufenthalte am Graduate Institute in Genf (2010/11), der University of Oxford (2011/12) sowie der Harvard University (2016/17) absolviert. Im Jahr 2017 wurde er in die Junge Akademie Schwedens gewählt, deren Präsidium er seit Juni 2020 angehört. In seiner Forschung zur Geschichte der internationalen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert interessiert er sich insbesondere für die Rolle kleinerer Staaten sowie der Neutralität. Seine weiteren Forschungsinteressen umfassen die Themengebiete Migration und Diaspora.

Kontakt: aryo.makko[at]historia.su.se

 


Former Visiting Fellows

The following provides an overview of guest researchers at the Leibniz Institute for Contemporary History over the past several years:

 



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