Personalpolitik und NS-Bezüge des Bundeskanzleramts

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (IfZ):   Gunnar Take
Projektinhalt:

Im Mittelpunkt des Teilprojekts steht die Personalpolitik des Bundeskanzleramts und damit die Frage nach den personellen Kontinuitäten und Brüchen zur NS-Diktatur. Zunächst werden die Ziele und Auswahlkriterien der Personalpolitik des Kanzleramts von seiner Gründung bis zur sozialliberalen Koalition untersucht. Eine differenzierte prosopographische Analyse des Führungspersonals gibt Auskunft über die Zusammensetzung, Entwicklung und formale Belastung. Anschließend werden anhand exemplarischer Fälle die Ausbildung, die Karrieren und die politischen Einstellungen der Beschäftigten betrachtet. Dabei richtet sich der Blick insbesondere auf ihr konkretes Handeln während des NS-Regimes. Schließlich wird erforscht, wie das Kanzleramt die personelle Besetzung anderer Bundesbehörden beeinflusste und in welchem Maße es auf diesem Weg politischen Einfluss ausüben wollte bzw. konnte.




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